Foto v. l.: Klaus Wiebusch und Sascha Bülow

Stabwechsel bei Heidjers Stadtwerken

Abwassermeister Klaus Wiebusch und Urgestein des Unternehmens geht in den Ruhestand – neuer Betriebsleiter für Klärwerke und Kanalnetz ist Sascha Bülow

Klaus Wiebusch kennt die Abwässer der rund 25.000 Schneverdinger und Neuenkirchener Bürger besser als jeder andere: Seit 1992 ist er Abwassermeister der Kläranlage in Schneverdingen, seit 1999 auch der des Klärwerks Neuenkirchen und in dieser Funktion auch verantwortlich für die Mitarbeiter der Abteilung Abwasser. Darüber hinaus seit 25 Jahren ehrenamtlich Nachbarschaftsobman im Bereich Aus- und Fortbildung bei der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. Am 31. Januar 2020 geht der gebürtige Schneverdinger in den wohlverdienten Ruhestand – nach 33 erlebnis- und arbeitsreichen Jahren bei Heidjers Stadtwerken. „Klaus Wiebusch kennt jede Schraube in den Klär- und Pumpwerken persönlich“, sagt Lars Weber zum Abschied, „er ist ein Urgestein der Heidjers Stadtwerke, der sich mit großem Fachverstand und Engagement sowie hohem Verantwortungsbewusstsein um die Abwasserreinigung und das Kanalnetz gekümmert hat. Wir konnten uns immer auf ihn verlassen; er hat quasi mit den Abwasseranlagen des Unternehmens gelebt.“ Deshalb ist Lars Weber auch überzeugt, dass Klaus Wiebusch künftig in seiner neugewonnenen Freizeit ab und zu eine Runde mit dem Fahrrad um „seine“ Klärwerke dreht und lauscht, ob es ihnen gut geht. In seine Fußstapfen tritt Sascha Bülow, der schon seit 2015  bei den Heidjers Stadtwerken als Abwassertechniker arbeitet und im Januar 2019 seine Ausbildung zum Abwassermeister erfolgreich abschloss. Er übernimmt jetzt die Verantwortung für das Kanalnetz und die Reinigung von jährlich rund 1,5 Millionen Kubikmeter Abwasser pro Jahr. „Wir freuen uns, die Betriebsleitung in so erfahrene Hände geben zu können“, betont Lars Weber, „die Qualität der Abwasserreinigung ist für den Umwelt- und Grundwasserschutz enorm wichtig. Bei Sascha Bülow, den wir nun schon ein paar Jahre kennen, wissen wir das Sachgebiet mit ca. 200 Kilometer Kanalnetz, zwei Klärwerken, ca. 100 Pumpwerken und fünf Mitarbeitern sehr gut aufgehoben.“

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