Die Stutenstraat bekommt Netzverstärkung
Die Heidjers Stadtwerke machen das Stromnetz in Insel fit für die Zukunft und treiben gleichzeitig den Breitbandausbau voran. Ab Mittwoch (4. November) verlegen sie in der Stutenstraat zwischen Am Wörn und Im Sande neue Mittelspannungsleitungen, verstärken das Niederspannungsnetz und erweitern die Breitbandinfrastruktur. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Wochen und bringen Verkehrseinschränkungen mit sich. Der unbefestigte Abschnitt der Stutenstraat wird vollständig gesperrt, im weiteren Verlauf bleibt die Straße halbseitig befahrbar.
„Mit den neuen Leitungen schaffen wir zusätzliche Kapazitäten und stärken die Versorgungssicherheit vor Ort“, sagt Daniel Radekopp, Abteilungsleiter Strom und Breitband der Heidjers Stadtwerke. „Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen für künftige Glasfaseranschlüsse. Indem wir beide Netze in einem Zug ausbauen, vermeiden wir zusätzliche Tiefbauarbeiten und damit weitere Einschränkungen.“
Vollsperrung zwischen Am Wörn und Marie-Kupfer-Weg
Während der Bauarbeiten ist der unbefestigte Teil der Stutenstraat zwischen Am Wörn und Marie-Kupfer-Weg vollständig gesperrt. Auch Fußgänger können den Abschnitt während dieser Zeit nicht nutzen. Ab der Einmündung Marie-Kupfer-Weg in Richtung Im Sande wird die Straße dagegen nur halbseitig gesperrt. Der Verkehr kann die Baustelle auf der verbleibenden Fahrbahnseite weiterhin passieren. „Uns ist bewusst, dass die Sperrung gerade für Menschen, die den Weg regelmäßig zu Fuß nutzen, mit Umwegen verbunden ist“, sagt Daniel Radekopp. „Damit die Arbeiten sicher durchgeführt werden können, lässt sich die Vollsperrung leider nicht vermeiden. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis und darum, die Absperrungen zu beachten.“
Unter dem Weg bohren, am Straßenrand graben
Mit den Arbeiten haben die Heidjers Stadtwerke die Otto Schröder Tiefbaugesellschaft mbH aus Schneverdingen beauftragt. Das Unternehmen setzt je nach Straßenabschnitt zwei unterschiedliche Bauverfahren ein. Zwischen Am Wörn und Marie-Kupfer-Weg kommt das sogenannte Horizontalspülbohrverfahren zum Einsatz. Dabei steuern die Fachleute einen Bohrkopf unterirdisch durch den Boden und ziehen anschließend Schutzrohre ein. So müssen sie den Weg nicht auf der gesamten Länge aufgraben. Das schont die Oberfläche und reduziert Eingriffe in die Umgebung. Ab der Einmündung Marie-Kupfer-Weg in Richtung Im Sande arbeitet das Unternehmen in offener Bauweise. Hier heben die Fachleute auf einer Straßenseite abschnittsweise Gräben aus, verlegen die Leitungen und schließen die Gräben anschließend wieder.