Finanzspritze von 25 Millionen Euro für Nahverkehr

Mit Sonderhilfen in einem Volumen von 25 Millionen Euro will Thüringen den öffentlichen Nahverkehr in der Energiekrise am Laufen halten. Es sei eine Landeshilfe für die von der Energiekrise betroffenen Unternehmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf den Weg gebracht worden, teilte das Infrastrukturministerium am Donnerstag in Erfurt mit. Es gehe darum, das ÖPNV-Angebot weiterhin sicherzustellen, erklärte Verkehrsministerin Susanna Karawanskij (Linke).

«Mit dieser Sonderunterstützung verknüpft das Land auch die Erwartung, dass die Fahrpreise nicht proportional zum Anstieg der Kraftstoff- und Energiepreise angehoben werden», äußerte die Ministerin. In diesem Jahr ständen noch 10 Millionen Euro zur Abmilderung der Kostensteigerung im Bereich der Kraftstoffe bereit, im kommenden Jahr seien es 15 Millionen Euro.

Stark gestiegene Kraftstoff- und Stromkosten sowie die hohe Inflation hätten dazu geführt, dass Verkehrsunternehmen «in eine bedrohliche wirtschaftliche Schieflage gerieten», so das Ministerium. Das Geld komme aus dem Thüringer Hilfsfonds, mit dem vor allem die Folgen der Energiekrise abgemildert werden sollen.

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hat nach Ministeriumsangaben das Geld für die ÖPNV-Hilfen am Donnerstag freigegeben.

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