Strommasten
Strommasten einer Hochspannungsleitung.

BASF baut werkseigenes Stromnetz in Schwarzheide aus

Das Chemieunternehmen BASF baut sein werkseigenes Stromnetz in Schwarzheide in der Lausitz für 100 Millionen Euro aus. Das zukünftige 110kV-Schaltwerk solle 2026 in Betrieb gehen und sei eine der größten Schaltanlagen im südlichen Brandenburg, teilte BASF am Dienstag mit. Für das neue Umspannwerk seien 1,8 Kilometer Stromleitungen geplant. Den Auftrag für das Projekt habe der Verteilnetzbetreiber Mitnetz Strom erhalten.

«Wenn unser Standort wächst, muss die Infrastruktur mitwachsen», sagte die Leiterin für den Infrastrukturbereich, Julie De Keyser, laut Mitteilung. BASF setzt in der Lausitz zunehmend auf Strom aus erneuerbaren Energien, etwa mit einem eigenen Solarpark.

In der Lausitz will BASF in einer neuen Fabrik Materialien für 400.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr produzieren. Zudem baut der Chemieriese eine Prototypanlage für Batterierecycling.

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